Personalisierung ist die Methode. Alles andere dient ihr.

Vier Säulen in jedem Programm
Assessment zuerst
Jede:r Lernende durchläuft vor der ersten Sitzung ein strukturiertes Assessment, das weit über GER-Einstufung hinausgeht. Wir erfassen Lerntyp, Vorerfahrung, verfügbare Zeit pro Woche, Motivationstreiber und die Blocker, die frühere Versuche gestoppt haben.
Job-verankerte Inhalte
Vokabular, Dokumente und Situationen kommen aus dem echten Arbeitsalltag. Vertriebsgespräche, Prüfungsberichte, Werksbesuche, Vorstands-Updates. Wir streichen Grammatik, die nichts bewegt, und ergänzen die, die wirkt.
Lerncoaching, nicht nur Sprachcoaching
Erwachsene scheitern selten an der Sprache, häufig an den Rahmenbedingungen. Zeitdruck, Perfektionismus, Sprechangst, schwache Routinen. Lerncoaching ist Teil jedes Pfads, kein Upsell.
Monatlich gemessen
Testergebnisse. GER-Bewegung. Zielstatus. Engagement-Signale. Jeden Monat geht ein strukturierter Bericht an HR. Anpassungen werden dokumentiert, nicht improvisiert.
Sehen Sie die Methode an Ihrem Team
Vokabular, Szenarien, Reflexion
Vom Start bis zum Ende
Anschließend strukturierter Monatszyklus
So sieht ein typischer Monat aus
Woche 1: Assessment und Re-Anchoring
Die erste Woche jedes Monats beginnt mit einem kurzen Re-Anchoring. Der Coach prüft die Fortschrittsnotiz des Vormonats, führt einen fünfminütigen mündlichen Check-in durch, um sicherzustellen, dass das Niveau nach Urlaub oder Reisephase nicht abgerutscht ist, und passt den Plan für die nächsten vier Wochen an. Neue Vokabellisten stammen aus dem Kalender der Lernperson: Welche Meetings stehen an, welche Dokumente sind zu lesen, welche Präsentationen sind geplant. Nichts im Plan ist generisch.
Woche 2: Skill-verankerte Sitzungen
Die mittleren zwei Wochen tragen das Hauptgewicht des Unterrichts. Zwei bis drei Live-Sitzungen pro Woche, jede an einer der vier GER-Fertigkeiten verankert (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben), mit bewusster Balance über den Monat. Der Coach nutzt echte Arbeitsartefakte, wo die Vertraulichkeit es zulässt: geschwärzte Meeting-Agenden, interne Newsletter, Podcast-Ausschnitte aus der Branche. Hausaufgaben sind kurz und häufig, nie en bloc.
Woche 3: Anwendung unter Druck
In der dritten Woche wird die Lernperson gebeten, etwas Unangenehmes zu tun. Ein fünfminütiges Team-Update auf Deutsch leiten. Den Wochenbericht zuerst auf Deutsch schreiben, dann auf Englisch. Drei Fragen vom Coach im Rollenspiel als deutschsprachige Kundin parieren. Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, im risikoarmen Setting genau die Stelle zu entdecken, an der das eigene Deutsch unter Last bricht. Dieser Bruchpunkt wird zum Fokus der Folgewoche.
Woche 4: Review und Coach-Notizen
Die Schlusswoche endet mit einem strukturierten Review. Der Coach schreibt eine einseitige Fortschrittsnotiz, die Lernperson nimmt eine kurze mündliche Selbsteinschätzung auf und HR erhält das konsolidierte Dashboard, sofern beauftragt. Das zentrale Artefakt ist der Folgemonatsplan: drei konkrete Fokusbereiche, zwei Drill-Szenarien, ein Stretch-Ziel. Der Plan geht einen Tag vor Monatsbeginn raus, damit nichts in der Übergabe verloren geht.
Antworten zur Methode
Wie wird der Inhalt an die Rolle der Lernenden angepasst?
Wir starten mit echten Meeting-Transkripten, Rollendokumenten und Aufgaben aus dem Arbeitsalltag. Daraus bauen wir ein rollenspezifisches Glossar und Übungssituationen, die die nächsten 90 Tage Arbeit abbilden. Lehrbuch nur, wenn es einer konkreten Frage dient.
Welche Software setzen Sie für das Coaching ein?
Microsoft Teams oder Zoom für die Sitzungen, Microsoft 365 mit AVV nach DSGVO für Reporting und Material. Lernende installieren nichts Eigenes.
Bleibt derselbe Coach über das ganze Programm?
Ja. Eine Person pro Lernenden über die volle Laufzeit. Bei längerer Krankheit oder Urlaub übernimmt zeitlich begrenzt eine Vertretung mit vollem Übergabeprotokoll.
Was passiert in den ersten 30 Tagen?
Strukturiertes Assessment, Zielgespräch mit der oder dem Vorgesetzten und ein detaillierter Coaching-Plan, der monatlich neu gegen die HR-Ziele kalibriert wird. Erste Sitzungen ab Woche zwei.
Wie gehen Sie mit unterschiedlichen Niveaus innerhalb eines Teams um?
Jede Person bekommt einen eigenen Pfad. Gruppen-Sitzungen finden nur statt, wenn das Niveau und die Rolle passen. Sonst bleibt es Eins-zu-Eins. Niemand wird zurückgehalten oder überfordert.
Wie messen Sie Erfolg im Programm?
GER-Bewegung, Zielstand, Engagement-Signale. Pro Lernenden monatlich, an HR berichtet. Wenn ein Ziel nicht erreichbar erscheint, korrigieren wir früh, nicht am Ende.