METHODE

Personalisierung ist die Methode. Alles andere dient ihr.

Erwachsene Berufstätige lernen Deutsch nicht so wie Jugendliche, und eine erfahrene Ingenieurin lernt es nicht so wie eine HR Business Partnerin. Unsere Methode beginnt damit und lässt es nie aus dem Blick.
Editorial-Komposition aus Sprechblasen in Burgund und Gold, die personalisierte Gespräche und Lernsituationen andeutet
VERTRAUEN INTERNATIONALER TEAMS IN
Energie
Engineering
Big-4-Wirtschaftsprüfung
Industrie
Industriesoftware

Vier Säulen in jedem Programm

Vier nicht verhandelbare Bausteine. Jeder Lernende bekommt alle vier. Keiner darf gestrichen, getauscht oder verwässert werden.
01

Assessment zuerst

Jede:r Lernende durchläuft vor der ersten Sitzung ein strukturiertes Assessment, das weit über GER-Einstufung hinausgeht. Wir erfassen Lerntyp, Vorerfahrung, verfügbare Zeit pro Woche, Motivationstreiber und die Blocker, die frühere Versuche gestoppt haben.

02

Job-verankerte Inhalte

Vokabular, Dokumente und Situationen kommen aus dem echten Arbeitsalltag. Vertriebsgespräche, Prüfungsberichte, Werksbesuche, Vorstands-Updates. Wir streichen Grammatik, die nichts bewegt, und ergänzen die, die wirkt.

03

Lerncoaching, nicht nur Sprachcoaching

Erwachsene scheitern selten an der Sprache, häufig an den Rahmenbedingungen. Zeitdruck, Perfektionismus, Sprechangst, schwache Routinen. Lerncoaching ist Teil jedes Pfads, kein Upsell.

04

Monatlich gemessen

Testergebnisse. GER-Bewegung. Zielstatus. Engagement-Signale. Jeden Monat geht ein strukturierter Bericht an HR. Anpassungen werden dokumentiert, nicht improvisiert.

Sehen Sie die Methode an Ihrem Team

3
Ebenen

Vokabular, Szenarien, Reflexion

1
Coach je Lernperson

Vom Start bis zum Ende

30 Tage
Erst-Assessment

Anschließend strukturierter Monatszyklus

PROGRAMM-RHYTHMUS

So sieht ein typischer Monat aus

Woche 1: Assessment und Re-Anchoring

Die erste Woche jedes Monats beginnt mit einem kurzen Re-Anchoring. Der Coach prüft die Fortschrittsnotiz des Vormonats, führt einen fünfminütigen mündlichen Check-in durch, um sicherzustellen, dass das Niveau nach Urlaub oder Reisephase nicht abgerutscht ist, und passt den Plan für die nächsten vier Wochen an. Neue Vokabellisten stammen aus dem Kalender der Lernperson: Welche Meetings stehen an, welche Dokumente sind zu lesen, welche Präsentationen sind geplant. Nichts im Plan ist generisch.

Woche 2: Skill-verankerte Sitzungen

Die mittleren zwei Wochen tragen das Hauptgewicht des Unterrichts. Zwei bis drei Live-Sitzungen pro Woche, jede an einer der vier GER-Fertigkeiten verankert (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben), mit bewusster Balance über den Monat. Der Coach nutzt echte Arbeitsartefakte, wo die Vertraulichkeit es zulässt: geschwärzte Meeting-Agenden, interne Newsletter, Podcast-Ausschnitte aus der Branche. Hausaufgaben sind kurz und häufig, nie en bloc.

Woche 3: Anwendung unter Druck

In der dritten Woche wird die Lernperson gebeten, etwas Unangenehmes zu tun. Ein fünfminütiges Team-Update auf Deutsch leiten. Den Wochenbericht zuerst auf Deutsch schreiben, dann auf Englisch. Drei Fragen vom Coach im Rollenspiel als deutschsprachige Kundin parieren. Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, im risikoarmen Setting genau die Stelle zu entdecken, an der das eigene Deutsch unter Last bricht. Dieser Bruchpunkt wird zum Fokus der Folgewoche.

Woche 4: Review und Coach-Notizen

Die Schlusswoche endet mit einem strukturierten Review. Der Coach schreibt eine einseitige Fortschrittsnotiz, die Lernperson nimmt eine kurze mündliche Selbsteinschätzung auf und HR erhält das konsolidierte Dashboard, sofern beauftragt. Das zentrale Artefakt ist der Folgemonatsplan: drei konkrete Fokusbereiche, zwei Drill-Szenarien, ein Stretch-Ziel. Der Plan geht einen Tag vor Monatsbeginn raus, damit nichts in der Übergabe verloren geht.

HÄUFIGE FRAGEN

Antworten zur Methode

Wie wird der Inhalt an die Rolle der Lernenden angepasst?

Wir starten mit echten Meeting-Transkripten, Rollendokumenten und Aufgaben aus dem Arbeitsalltag. Daraus bauen wir ein rollenspezifisches Glossar und Übungssituationen, die die nächsten 90 Tage Arbeit abbilden. Lehrbuch nur, wenn es einer konkreten Frage dient.

Welche Software setzen Sie für das Coaching ein?

Microsoft Teams oder Zoom für die Sitzungen, Microsoft 365 mit AVV nach DSGVO für Reporting und Material. Lernende installieren nichts Eigenes.

Bleibt derselbe Coach über das ganze Programm?

Ja. Eine Person pro Lernenden über die volle Laufzeit. Bei längerer Krankheit oder Urlaub übernimmt zeitlich begrenzt eine Vertretung mit vollem Übergabeprotokoll.

Was passiert in den ersten 30 Tagen?

Strukturiertes Assessment, Zielgespräch mit der oder dem Vorgesetzten und ein detaillierter Coaching-Plan, der monatlich neu gegen die HR-Ziele kalibriert wird. Erste Sitzungen ab Woche zwei.

Wie gehen Sie mit unterschiedlichen Niveaus innerhalb eines Teams um?

Jede Person bekommt einen eigenen Pfad. Gruppen-Sitzungen finden nur statt, wenn das Niveau und die Rolle passen. Sonst bleibt es Eins-zu-Eins. Niemand wird zurückgehalten oder überfordert.

Wie messen Sie Erfolg im Programm?

GER-Bewegung, Zielstand, Engagement-Signale. Pro Lernenden monatlich, an HR berichtet. Wenn ein Ziel nicht erreichbar erscheint, korrigieren wir früh, nicht am Ende.


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